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Samstag: 15. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Schweizer Sieg bei den Bodensee Classics in Aach

Der Schweizer
Springreiter Manfred Müller hat den mit 25000 Euro dotierten
„Großen Preis“ im südbadischen Aach gewonnen. Mit seinem
elfjährigen Wallach Cheenook’s Boy verwies der 38-jährige
gelernte Hufschmied vor 4000 Zuschauern im Stechen ohne
Fehlerpunkte in 49,24 Sekunden die für Bulgarien reitende
gebürtige Neuseeländerin Samantha McIntosh mit Loxley mit nur
drei Hundertstel Sekunden Abstand auf den zweiten Platz. Platz
drei ging mit Simon Bürki mit Cassinga (0/51,46 Sek.) ebenfalls
in die Schweiz. Bester deutscher Reiter wurde der Hesse Armin
Himmelreich (Niederzeuzheim) mit Vulcain des Lauriers mit vier
Fehlerpunkten auf dem achten Platz. Für den 38-jährigen
Schweizer war es schon der zweite Sieg an diesem Wochenende. Der
freute sich über „den wichtigsten Sieg in meiner Laufbahn“, für
den es 6250 Euro Siegprämie gab. 5000 Euro Prämie kassierte er
auch noch für den Sieg im Zeitspringen am Samstag. Große Freude
herrschte auch beim 47jährigen grauhaarigen Australier Chris
Chugg, der auf den vierten Platz kam und sich damit einer
Olympianominierung näherte.
Die Reiter aus dem Ausland dominierten gleich von Beginn an. Vor
allem die Schweizer Gäste setzten Zeichen. Im mit 20 000 Euro
dotierten Zeitspringen gingen die weiteren Plätze hinter Müller
ebenfalls in die Schweiz. Platz zwei belegte Vorzeigeamazone
Christina Liebherr mit Lilas de la Chaises vor Werner Muff mit
Luminos. Bester Deutscher wurde der Oberschwabe Manfred
Marschall (Altheim) mit Vacharco auf dem vierten Platz. Zuvor
war es am späten Freitagabend der Jordanier Ibrahim Bisharat,
der die erste Qualifikation zum „Großen Preis“ mit dem
neunjährigen Wallach Sam-Sam für sich entscheiden konnte. Die
Schweizerin Simone Wettstein belegte mit Optical Illusion den
zweiten Platz vor der Französin Joelle Cairaschi-Dagut mit
Cycarlos. Der 20-jährige Christoph Brüse (Wachtberg) wurde
bester Deutscher mit Atlanta auf dem sechsen Platz. Das „Kleine
Finale“ sicherte sich Andreas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit
Laura im Stechen gegen die Schwedin Angelica Augustsson mit Mic
Mac du Tillard und Andreas Brünz (Waldachtal) mit Master du
Menardiere.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Spannendes Finale der Ponyreiter mit Siegerin Kristin

Eine Woche vor
dem offiziellen Ponyspringturnier der Bundesrepublik Deutschland
(CSIO-P) mit dem Nationenpreis gab es schon eine Entscheidung im
Aacher Natursportpark. Den „Große Ponypreis“ bei den Bodensee
Classics sicherte sich Kristin Navarro-Braun mit der elfjährigen
Ponystute Viala mit dem einzigen fehlerfreien Ritt im Stechen.
Jeweils einen Abwurf mußten Nadja Schmitz aus der Schweiz mit
Snoopy, Laurenz Buhl mit Fehkamp’s Mollingyou und Anne Dieckmann
mit Da Capo auf den Plätzen zwei bis vier hinnehmen.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Ahmed
Abdul Rahman Ameed reitet zum Sieg
Nur zwei
fehlerfreie Ritte gab es im Stechen einer
Zweiphasenspringprüfung Klasse S bei der Bodensee Classics
Amateurs Trophy. Erneut gab es einen Sieger aus den Vereinigten
Arabischen Emiraten. Diesmal war stand auf dem Siegerpodest
Ahmed Abdul Rahman Ameed, der mit Kurtysse De Combord Michael
Rist von der Ostalb mit seiner Stute auf Distanz hielt und auf
den zweiten Platz verwies. Der Oberschwabe Tobias Rist belegte
mit Geronimo Rang drei.
Einen vierfachen Amazonenerfolg gab es in der L-Tour. Susanne
Rosenau holte sich mit Fair Lady die Goldene Schleife vor
Sabrina Schütz mit Lomissa. Kim Lüthi vom Hirtenhof belegte bei
ihren ersten Wettkämpfen auf einem Großpferd mit der
Schimmelstute Allure erneut den dritten Platz.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Andreas
Kreuzer nährt Hoffnungen auf einen EM-Platz

Andreas Kreuzer
war der Sieger im „Großen Preis für Junioren“ bei den Bodensee
Classics. Der 17-jährige Gymnasiast in Gummersbach (12. Klasse)
setzte sich im Stechen gegen seine einzige Konkurrentin
Angelique Rüsen mit Granulita durch. Beide galoppierten im
Aacher Natursportpark mit vier Fehlerpunkten durch das Ziel um
zwei Sekunden allerdings voneinander getrennt. Trainer und
Pferdebesitzer ist Volker Kämper, der auch die Westfalen-Stute
Lissabon zur Verfügung gestellt hat, die der Sieger seit vier
Jahren reitet. Der Rheinische Meister, 4. im Preis der Besten
und zuletzt Zweiter im Nationenpreis von Wierden hat jetzt
wieder Hoffnung geschöpft für die Europameisterschaft in Prag
nominiert zu werden. „Hoffentlich können wir die Form bis dahin
halten, die Konkurrenz ist groß genug“, gibt sich Kreuzer noch
etwas zurückhaltend.
Erneut ging ein Podestplatz für die Nürnbergerin Nicoletta Stein
nach Bayern, die mit Landro Platz drei belegte. Nach dem Sieg
ihres Bruders Philipp bei den Jungen Reitern kam Annina Züger
mit Madammeke auf den vierten Platz.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Philipp
Züger bestens für die Euro in Form

„Ein Schweizer am
Start und der gewinnt“, sagte Bundestrainer Dietmar Gugler nach
dem Stechen der Springprüfung 145 cm, dem „Großen Preis der
Jungen Reiter“. Tatsächlich setzte sich Philipp Züger gegen
seine vier Deutschen Konkurrenten erfolgreich durch. Er war
wirklich der einzige Schweizer auch im gesamten 23-köpfigen
Finalspringen. Zwi-schenzeitlich realisierte Frederik Knorren
aus Aachen im Aacher Natur-sportpark mit Aspen die Bestzeit, was
am Ende nur zu Platz zwei reichte. Dritter wurde Tobi Meyer aus
dem Stall Puschak in Bonstetten bei Augsburg mit Annabell.
Der Sieger hat sein Pferd Liatos II schon seit es zweijährig ist
im Stall. Inzwischen ist Holsteiner Wallach neun Jahre alt und
selbst ausgebildet unter der Anleitung von Vater Guido Züger.
Demnächst geht es zum Studium der Wirtschaftswissenschaften an
die ETH nach Zürich.
Gugler konnte mit den Leistungen seiner Truppe zufrieden sein,
die sich in Topform vorstellte. Dazu gehörten auch der
„Überflieger“ in der Luftwaffenuniform Kristian Kniha aus
München und die schon im ***S erfolgreiche Simone Blum aus
Massenhausen auf den Final-Plätzen vier und fünf. Favorit Thomas
Weinberg patzte schon im Umlauf, gehört aber dennoch zum engeren
Kader der EM-Fahrer. Die werden Anfang Juli in Hagen nach dem
Nationenpreis benannt.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Samstag: 14. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Andreas
Krieg im kleinen Stechen der „Kleinen Tour“ erfolgreich

Das Finale der
„Kleinen Tour“ am späten Samstagabend war geprägt von der knapp
bemessenen Zeit. 51 Starter gingen in den Parcours und 46
konnten die erlaubte Zeit nicht einhalten. Im wahrsten Sinne des
Wortes galt das alte Sprichwort: Zeit ist Geld! Mit Andreas
Krieg (Donaueschingen), Angelica Augustsson (Schweden) und
Badeniasieger Andreas Brünz (Waldachtal) standen eher Reiter auf
der Liste des Stechens, die überraschten.
Er war längere Zeit verletzt und startete erst bei den Bodensee
Classics so richtig seine Sommertour. Krieg und seine Laura
hielten, was man sich von einem erfahrenen Paar verspricht und
gewannen das Stechen sicher. Auf den Plätzen folgte Jugend vor
Newcommer. Augustsson blieb mit Mic Mac du Tillard unter
Anleitung von Bundestrainer Dietmar Gugler ebenfalls fehlerfrei,
während sich Konditormeister Brünz mit seinem Franzosenhengst
Master de Menardiere zwar zeitlich in Bestzeit präsentierte,
aber mit einem Abwurf auf den dritten Platz zurückfiel.
Und wo waren wohl die sonst so starken Schweizer abgeblieben?
Erst kam der Neu-Österreicher Matthias Raisch auf Platz vier,
dann der Ungar Balasz Krusco einen Platz dahinter vor der
Taiwanesin Jasmin Chen und erst auf Rang neun trudelte
Altmeister Walter Gabathuler mit Jolie Cigale de Breve mit fünf
Fehlerpunkten ein.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Anna-Elisa gut für das CSIO-P gerüstet

Unzählige Siege
waren es in der Vergangenheit schon. Anna-Elisa Schä-fer gehört
dem Bundespony- und dem Juniorenkader an. Aber immer wieder kann
sie sich über einen Erfolg freuen. Die Schülerin (9. Klasse) des
Lessinggymnasiums im hessischen Lampertheim hat ihr Siegerpony
selbst ausgebildet. Mic Dundee TheGun heißt das elfjährige
Erfolgspony. Bruder Armin Schäfer ist der Trainer und Mutter
Claudia die gute Seele im Stall und beim Turnier.
Im September allerdings entwächst „Antje“ dem Ponyalter und dann
heißt es noch in diesem Jahr Abschied zu nehmen. Aber zuvor geht
es noch am nächsten Wochenende heiß her, wenn das CSIO-P auf dem
Programm der Bodensee Classics im Natursportpark steht.
Anne Dieckmann belegte mit Da Capo K ebenfalls ohne Fehlerpunkte
den zweiten Platz vor Kristin Navarro-Braun mit Viala.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Amateur-Sieg für Vereinige Arabische Emirate
Die Reiter aus
dem nahen Osten zeigen mit welcher Geschwindigkeit sich der
Springsport entwickelt. Ahmed Abdul Rahmann Ameed aus den
Vereinigten Arabischen Emiraten konnte sich genauso durchsetzen,
wie zuvor Ibrahim Bisharat aus Jordanien und sein Landsmann Ali
Al Kumeiti. Kurtysse De Combord hieß das Siegerpferd, das aus
dem Stall von Manfred Marschall stammt. Isabell Michelberger aus
Winterlingen mit Ramina belegte Platz zwei vor Lisa Lorenz mit
Pagena. Übrigens vor weiteren drei Amazonen!
Zuvor war es Sabrina Schütz mit Lomissa, die ganz deutlich die
Vortagessiegerin Sabrina Buob mit Up and Down auf Distanz hielt.
Erneut schaffte es mit Kim Lüthi, die Jüngste im Feld der 24
Teilnehmer, auf ihrer Schimmelstute Allure fehlerfrei zu bleiben
und auf Platz drei zu reiten. Damit verwies die 15-Jährige
„Oldie but Goody“ Gerhard Fuchs (Lahr), mit 67 Jahren ältester
Teilnehmer, auf den vierten Platz.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Schweizer Dominanz im Zeitspringen

Wie auf einer
Perlenkette aufgereiht standen die Schweizer Springreiter bei
der Siegerehrung. Platz eins holte sich Manfred Müller mit
Chee-nook’s Boy. Der Hufschmied aus Wänngi im Thurgau hatte
einmal mehr allen Grund über das ganze Gesicht zu strahlen,
zumal ihm schon der zweite internationale Sieg, nach dem
Championat von Ravensburg, im Ländle gelang. „Für mich war es
ein sehr schweres Springen“, sagte der Sieger, „ich habe einen
guten Rhythmus vom Start bis zum Ziel gefun-den“. Das elfjährige
Siegerpferd aus der Schweizer Zucht steht schon fast acht Jahre
in seinem Stall und galoppierte wieder einmal 5000 Euro Sieggeld
in die Stallkasse.
Mit Platz zwei zeigte Christina Liebherr, dass sie nicht als
Touristin im Aacher Natursportpark ist, sondern mit Lilas de la
Chaise ein Wörtchen im „Großen Maserati Preis“ am Sonntag
mitreden will. Werner Muff ritt ebenfalls couragiert mit Luminos
auf den dritten Platz. Die Schweizer Dominanz machte die erneut
ausgezeichnet reitende Simone Wettstein mit Illusion auf Platz
fünf komplett.
Nur der ehemalige Landesmeister Manfred Marschall (Altheim)
„störte“ etwas den Schweizer Siegesjubel, als er mit Vacharco
auf den vierten Platz ritt. Erneut ein herausragendes Ergebnis
lieferte der Singener Ale-xander Auer bei seinem „Heimspiel“ ab,
der mit Sucre auf Platz acht reiten konnte.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Ladypower bei den Youngsters

Es war das „Dipfele
auf dem i“, als zu Ehren von Linda Marschall aus Gnadental bei
Donaueschingen die Nationalhymne erklang. Es war einer dieser
wichtigen Siege vor den Augen des Bundestrainers Dietmar Gugler
(Pfungstadt)in der Zweiphasenspringprüfung Klasse S*. Die
19-Jährige saß im Sattel ihres Ravel, mit dem sie zwei Wochen
zuvor ihr erstes **S im hessischen Eschwege gewinnen konnte.
Inzwischen ge-hört der 14-jährige Wallach aus der belgischen
Zucht zu ihren wichtigs-ten Partnern mit schon einigen
gemeinsamen Siegen in der schweren Klasse. Das gilt auch für
Vater Peter Marschall, der für das Training sorgt.
Und weiter ging es mit der Frauenpower: Simone Blum, Siegerin am
Vortag, kam mit Kasandro auf den zweiten Platz. Sehr zur Freude
vom sportlichen Ko-Leiter Roland Sulz ritt Tochter Denise,
inzwischen mit vier Nachwuchs EM-Medaillen dekoriert, im Sattel
von Chablis du Lys auf Platz drei.
Und wo blieb der männliche Nachwuchs? Auf Frederik Knorren
(Aachen) ist Verlass. Mit Polido belegte der Sieger des
Youngster-Springens den vierten Platz.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Zweiter
Sieg für Frederik Knorren in Aach

Schon seinen
zweiten Sieg konnte im Natursportpark von Aach der Aachener
Frederik Knorren feiern. In der Springprüfung Klasse S* sicherte
sich der 21-Jährige das Youngster Springen im Rahmen der
Bodensee Classics. Mit dem siebenjährigen Hengst Rubicon du
Buisson, der ihm aus der Normandie vom Gestüt du Buisson zur
Verfügung gestellt wurde. Es war schon sein zweiter Sieg mit
diesem Pferd, den er seit einem Jahr langsam aufbaut und dem
viel Qualität bescheinigt wird.
Platz zwei ging an Stefanie Lauber aus der Schweiz mit Unik vor
Markus Merschformann mit Kannada.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Juniorin
Andrina Schmitz gewinn Zweiphasenspringen

Gemeinsam standen
28 Junioren und Junge Reiter am Start zum 1,35 Meter Springen in
zwei Phasen bei den Bodensee Classics. Der Sieg ging an eine
Juniorin aus der Schweiz. Andrina Schmitz ist 17 Jahre jung und
kommt aus Balterswyl in der Nähe von Winterthur. Trainiert wird
sie von Vater Ulrich, wenn nicht gerade ein Junioren
B-Kader-Training bei Willi Melliger im Kalender steht. Wenn die
junge Reiterin mit einem achtjährigen Pferd gewinnt, kann noch
einiges erwartet werden. Der Franzosen-Wallach Minuit de Siva
steht erst seit einem halben Jahr im Stall der Schmitzens und
für beide war es der erste Sieg.
Ebenfalls im Umlauf und im Stechparcours zeigte Marcel Marschall
eine fehlerfreie Leistung. Der ebenfalls 17-Jährige aus
Heiligkreuztal konnte mit dem 13-jährigen Wallach Sacharov van
de Helle, auch aus der fran-zösischen Zucht, überzeugen, war
aber auf dem bestens präparierten Geläuf im Natursportpark des
Hirtenhofs eineinhalb Sekunden zu lang-sam.
Schnellster war zwar Thomas Weinberg (Herzogenrath), der aber
mit Ariella nach einem Abwurf mit Platz drei zufrieden sein
mußte.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Freitag: 13. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Ibrahim
Binsharat läßt’s knacken

Die Uhr zeigte
schon beinahe Mitternacht an, als der Sieger in der ersten
Qualifikation zum „Großen Maserati Preis“ feststand. Ibrahim
Bisharat aus Jordanien, kurz zuvor noch vom Südkurier interviewt
und von Christl Auer auf der Massagebank behandelt, hat die
Springprüfung der Klasse S bei den Bodensee Classics souverän
gewonnen. Schon frühzeitig im Parcours, setzte er die Richtzeit,
die über Stunden auch die Bestzeit war. Mit dem neunjährigen
Wallach Sam-Sam blieb der 24-Jährige fehlerfrei in der deutlich
schnellsten Zeit von 63,24 Sekunden. Der Gast aus Jordanien
reitet für das von FEI Präsidentin HRH Prinzess Haya gegründete
Team Harmony und wird sein Land bei der Olympiade in Hongkong
vertreten. Insgesamt wurden an diesem Freitagabend 107 Pferde in
die Startliste eingetragen.
Platz zwei ging an die Schweizerin Simone Wettstein mit Illusion
(0/66,01 Sek.) vor der Französin Joelle Cairaschi-Dagut mit
Cycarlos (0/66,81 Sek.). Bester Deutscher wurde der 20-jährige
Christoph Brüse (Wachtberg) mit Atlanta auf dem sechsten Platz.
Einen Platz dahinter rangierte Peter McMahon als bester
Australier mit Genoa. Die Springreiter vom fünften Kontinent
absolvieren derzeit ihre entscheidende Olympiasichtung im Aacher
Natursportpark.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Mende
vor Lüthi und Lüthi im Ponyspringen

Mit Mama und der
kleinen Schwester im Rücken, gewann Saskia Mende aus dem
Münsterland das Ponyspringen bei den Bodensee Classics. 17 Jahre
alt ist The Future aus der niederländer Zucht und 15 Jahre jung
die Reiterin. Zuletzt Zweite im Westfälischen
Nachwuchschampionat in Freuden-berg, seit einem Jahr im Sattel
von The Future und seither gings steil bergauf.
Genau eine Woche vor dem offiziellen internationalen
Pony-turnier (CSIO-P)im Aacher Natursportpark war es für Kaya
Lüthi vom Hirtenhof ein Auftakt nach Maß. Derzeit gilt es für
die 14-Jährige ihr Superpony Karwin wieder an die großen Erfolge
heranzuführen. Was ihr auch mit Platz zwei im Rah-men der
geplanten Aufbauprüfungen sehr gut gelang. Einen Platz dahinter
platzierte sie sogar die erst siebenjährige Württemberger Stute
Caresse du Chocolat auf dem dritten Platz.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Simone
Blum hält die die Konkurrenz auf Abstand

Die Junioren und
Jungen Reiter können sich ebenfalls in der „Kleinen“ und
„Großen“ Tour bewähren. Die Springprüfung der Klasse S sicherte
sich Simone Blum aus dem bayeri-schen Zolling mit Kim
ungefährdet vor Auftaktsieger Fred-erik Knorren (Aachen) mit
Esquire und der Schweizerin Ann-ina Züger mit First Class.
Simone Blum, zuletzt Siegerin im ***S im schwäbischen
Oberelchingen, hat die Reitgene im Blut. Ihr Vater Jürgen war
international erfolgreicher Eventer und der Opa lange Jahre
bayerischer Verbandspräsident. Aber auch internatio-nal gibt es
Erfolge zu berichten. Zwei Siege schaffte Simone allein beim
CSI** in Stadl Paura mit Kasandro und Flying Boy.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Drei
Sieger in der Amateur Tour
Da durfte sich
Ali Al Kumeiti aus den Vereinigten Arabischen Emiraten freuen.
Eingerahmt von zwei Damen war die Siegerehrung ein sichtlicher
Genuss. Kumeiti war der Sieger in der Mittleren Tour bei den
Bodensee Classics Amateur Tour vor Sebastian Schneller von Cetto
und seinem Landsmann Omran Al Owais. Zum Auftakt war es Sabrina
Buob, die vor Sabrina Schütz und der routinierten Isabelle
Michelberger die Amateur Tour eröffnete. Notiz am Rande: Kim
Lüthi, Tochter des Veranstalterehepaares, wagte ihren ersten
Umstieg vom Pony aufs Großpferd und schaffte gleich auf Anhieb
mit der Schimmelstute Allure eine fehlerfreie Runde auf Platz
vier.
Maren Julia Walliser, Tochter des amtierenden FEI Tierarztes,
war es dann vorbehalten, die Springprüfung der Klasse S zu
gewinnen. Die weiteren Plätze gingen an Catrin Feyrer und den
Oberschwaben Tobias Rist.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Thomas
Weinberg auf dem Weg zur Euro

Er trägt einen
großen Namen und hat sich aber auch schon selbst einen Namen
gemacht. Thomas Weinberg hat bei den Bodensee Classics das
Springen für Junioren und Junge Reiter gewonnen. Zusammen mit
seiner Stute Ariella, einer achtjährigen Accorado-Stute, die
seit zwei Jahren im Stall der Weinbergs in Herzogenrath steht.
„Es ist unser Speedpferd mit dem Thomas sicherlich schon zehn
S-Springen gewonnen hat“, erzählt Papa Peter Weinberg gern über
seine Stallbesetzung. „Wir arbeiten daran“, ist die Antwort auf
einen Start bei der Euro in Prag. Zwei Mannschaftsmedaillen hat
Thomas immerhin schon zu Hause deponiert, die es 2004 in
Villamoura und zwei Jahre später in Athen gab. Mit Escobar
gewann der Rheinländer die Gesamtwertung im Preis der Besten.
Aach wird sicherlich noch ein Baustein auf dem Weg nach Prag
sein. Immerhin ist im Hegau die zweite Sichtung angesagt.
Gerade bei der Sportkompanie in Warendorf entlassen, ist Thomas
jetzt zu Hause in Herzogenrath um dann später mal noch die
Hörsaallaufbahn einzuschlagen.
Platz zwei ging an Kristian Kniha (München), der mit Pico gerade
mal eine halbe Sekunde später ins Ziel kam. Maximilian Schmid
(Königsbrunn), mit einer beeindruckenden Leistungsbilanz und
zuletzt Nationenpreissieger in Lamprechtshausen, wurde bester
Junior auf Platz drei mit Asset.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Tobi
Meyer war nicht zu schlagen

20 Jahre jung,
groß, blond und immer schnell unterwegs. So lautet der
Steckbrief des Tobias Meyer, der das 1,40 Meter
Zwei-Phasen-Springen bei den Bodensee Classics gewonnen hat.
Seit längerer Zeit mit den Pferden von Wolfgang und Ursula
Puschak unterwegs und seit kurzer Zeit in Bonstetten bei
Augsburg auch zu Hause geht es steil nach oben. International
zuletzt Sieger in Braunschweig. Im Aacher Natursportpark gewann
er mit Burgherrin, einer achtjährigen Stute aus Sachsen-Anhalt.
Die will er sich langsam aufbauen um sie dann „irgenwann auch
mal in einem „Großen Preis“ einzusetzen“. Dazuhin könnte Prag
winken, wo die nächsten Europameisterschaften vielleicht auch
auf Tobi warten. Auf jeden Fall gehört er zum Zwölferteam das
sich der Team-Entscheidung in Hagen stellen wird. Bundestrainer
Dietmar Gugler hat schon mal einen Doppelstrich unter den Namen
Tobias Meyer in seinem Notizbuch gemacht.
Seinen zweiten Ehrenplatz hat sich Andy Witzemann (Winterlingen)
mit Lamistad erritten und zeigte sich damit in anhaltend guter
Form. Dass es ein guter Tag für ihn ist, unterstrich auch der
Ungar Balazs Krusco. Nach seinem Sieg zum Tagesauftakt wurde es
mit KN Arnoldi der dritte Platz. Vierter wurde mit Ibrahim
Bisharat aus Jordanien einer der Olympiateilnehmer in Hongkong
mit Lianos Courcelles.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Ungarischer Sieg mit Seltenheitswert

Balazs Krusko
heißt der Sieger im Youngsterspringen für sechs- und
siebenjährige Pferde zum Tagesauftakt am Freitag dem 13 bei den
Bodensee Classics. Es ist ein Glückstag für den Ungarn, der für
die Spedition Kurt Nagel in Versmold im Sattel sitzt. Das Reiten
lernte der 29-Jährige von seinem Vater in der Nähe der
rumänischen Grenze eine Stunde von Szeged entfernt.
Dass er im bestens präparierten Natursportpark in Aach gleich
fünf Sekunden schneller ist, als Armin Schäfer (Mannheim), damit
hatte er nicht gerechnet. Aber er zählt seine siebenjährige
Stute KN Ally aus der Hannoveraner Zucht von Lastro schon zu den
schnelleren Pferden. „Du hättest noch einen Tag warten müssen,
um schnell zu sein, dann gibt es Geld“, nahm Schäfer im Sattel
des siebenjährigen Holsteiner Hengstes Carry On die kleine
Schlappe nicht so ernst. Denn am Samstag steht schließlich schon
das Finale im Programm. Auf dem dritten Platz reihte sich Thomas
Weinberg (Herzogenrath) mit Lancelot ein.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Donnerstag: 12. Juni 2008
Text Quelle: Joern P. Rebien
Frederik
Knorren trotzt Schweizer Frauenpower

Der Sieger in der
Springprüfung der Klasse S für Junioren und Junge Reiter in Aach
kommt aus Aachen. Seit zwei Jahren steht der neunjährige
Hannoveraner Wallach Esquire in seinem Stall. Gegen 43
Konkurrenten blieb der 21-jährige Frederik Knorren –zuletzt
Zweiter im Auftaktspringen von München – fehlerfrei in 46,88
Sekunden. Doch danach zeigten die jungen Damen Frauenpower.
Platz zwei und drei gingen in die Schweiz für Janine Angliker
mit Cd CH (0/47,45 Sek.) und Stefanie Lauber mit Lunaya CH
(0/48,28 Sek.) Vierte wurde Linda Marschall aus Gnadental mit
Nerium (0/48,37 Sek.)
Text Quelle: Joern P. Rebien
Hopp
Schwyz im Hegau

Die starke
Schweizer Equipe hält bei den Bodensee Classics, was man sich
von ihr versprechen konnte. Im ersten Springen der „Großen Tour“
war es Manfred Müller, der gleich zu einem Doppelsieg ritt. Der
Huf-schmied ist bekanntlich immer schnell unterwegs und schlug
sich nur selbst. Mit der achtjährigen Stute aus der heimischen
Zucht, die der 38-jährige Amateur seit zwei Jahren im Stall hat,
blieb er im Aacher Natur-sportpark ohne Fehlerpunkte in der
deutlich schnellsten Zeit von 48,77 Sekunden. Mit seinem
Paradepferd Cheenook’s Boy belegte er in 50,43 Sekunden auch
noch den den zweiten Platz. US-Boy Tim Amitrano ritt mit
Innocent auf den dritten Platz. Bester Deutscher wurde Timo Beck
(Kehl) mit Marlin. Der junge Alexander Auer aus Singen,
gewissermaßen einer der Lokalmatadoren, kam mit Coco Chantal auf
einen ausgezeichneten sechsten Platz.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Jens
Baackmann bei den Youngsters vorne

Wenn ein
Youngster in der Youngster Tour gewinnt, dann kann daraus viel
Qualität entstehen. Der 23-jährige Jens Baackmann hat mit dem
siebenjährigen Westfalenwallach Marius das 1,35 Meter-Springen
bei den Bodensee Classics gewonnen. Im Aacher Natursportpark
blieb der Münsteraner mit eigenem Stall ohne Fehlerpunkte in
49,64 Sekunden. Mit über einer Sekunde zurück kam Andy Witzemann
(Winterlingen) im Sattel von Camirage (0/50,71 Sek.) in das Ziel
vor Christoph Brüse (Wachtberg) mit Gina Marie (0/50,79 Sek.).
„Ich habe den Wallach erst seit vier Monaten im Stall“, schwärmt
der Sieger, „es scheint ein Glücksgriff zu sein. Auf jeden Fall
hat er viel Qualität“.
Jens ist das erste Mal im Hegau und fühlt sich gleich wohl. Drei
Starts und drei Nullrunden machen glücklich: „So kann es weiter
gehen“, sagt der Schüler von Marcus Ehning. Ein Jahr hat er beim
Superstar hospi-tiert.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Daniel
Güss gewinnt bei den Jungen Reitern

Er ist gerne nach
Baden-Württemberg zurückgekehrt. Am liebsten um zu siegen. Das
gelang Daniel Güss beim ersten Springen für Junge Reiter im
Rahmen der Bodensee Classics. Im Aacher Natursportpark gewann
der 20-Jährige mit der neunjährigen Hannoveraner Stute Larissa
aus dem Stall der Engemanns. Dort bei Heiner Engemann absolviert
der Sohn des ehemaligen Hallenchampions Ewald Güss
(Villingendorf) gerade seine Bereiterlehre im zweiten Jahr. Dem
Spätstarter, Daniel reitet
erst seit sechs Jahren, wird von Vater Ewald durchaus Talent
attestiert, was der 1,85 Meter Schlacks auch gleich mit dem Sieg
bestätigte.
Platz zwei ging an den letztjährigen EM-Teilnehmer Christoph
Brüse (Wachtberg), der mit anderthalb Sekunden Rückstand mit
Rhodos ins Ziel kam. Dritte wurde die Schwedin Angelica
Augustsson mit Licardo.
Text Quelle: Joern P. Rebien
Vierfacher Schweizer Erfolg zum Auftakt

Besser hätte der
Auftakt bei den Bodensee Classics für die Eidgenossen nicht
laufen können. Im Preis der Fa. GEZE war es der 42-jährige
Niklaus Rutschi, der die schnellste fehlerfreie Runde in 51,29
Sekunden hinlegte. Der Sieger hatte aus Alperswil im Kanton St.
Gallen nur eine kurze Anreise in den Aacher Natursportpark. Sein
15-jähriger Wallach Felix Daviere aus der französischen Zucht
steht seit 6 Jahren in seinem Stall. Am Freitag soll er in der
„Großen Tour“ eingesetzt werden.
Platz zwei ging an Hufschmied Manfred Müller (Schweiz) mit Pearl
River (0/51,63 Sek.) vor Andreas Ott (Schweiz), der mit Unit of
Colors (0/52,91 Sek.) und mit Landos (053,28 Sek.) die Plätze
drei und vier belegte.
Bester Deutscher wurde der frischgebackene Nationenpreissieger
von Bukarest Tobias Bachl (Pfarrkirchen) im Sattel seiner Stute
I Know It (0/54,90 Sek.) auf dem fünften Platz vor Andy
Witzemann (Winterlin-gen) mit Krunch de Reilhac (0/55,27 Sek.).
Text Quelle: Joern P. Rebien |